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Kirmesmotto 2014: Ramba, Zamba – Kiärmis ham wa!

Jahreshauptversammlung des Kirmesvereins mit Premiere des Kirmesfilms 2013

Diesmal ging alles ganz schnell, schon um 20.45 Uhr stand das Kirmesmotto 2014 fest: „Ramba, Zamba – Kiärmis ham wa!“ Horst Erdelt (Präsidium) las die 20 Motto-Vorschläge erst einmal vor, dann ging es in die erste „weg“-Runde. Da jagte ein „weg“ (sprich: wech) das nächste, übrig blieben in kürzester Zeit nur noch zwei Kandidaten: „Endlich sitt dä Lüöcker tau, do makt vie wi’r ne tolle Schau“ und eben „Ramba, Zamba – Kiärmis ham wa!“. Bei der Abstimmung per Handzeichen setzte sich das kürzere, an Klarheit kaum zu überbietende Motto deutlich mit 40 zu 9 Stimmen durch. Das Siegermotto hatte Wolf Schlieper (Bewertungsausschuss) eingereicht.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung des Gevelsberger Kirmesvereins am Freitag, 31. Januar, in der „Juliushöhe“ ließ der 1. Vorsitzende Michael Sichelschmidt das Kirmesjahr 2013 Revue passieren. In seinem ausführlichen Bericht erinnerte er unter anderem an die Wahl des verjüngten Vorstands vor einem Jahr, die ständig zunehmende Resonanz, die der Internetauftritt des Kirmesvereins findet, an Neuerungen wie die Glassammelstellen auf der Kirmes, an die Renovierung und Erweiterung der Kirmesmauer im Dorf, verbunden mit dem Jubiläum „50 Jahre Hammerschmied“.

Längst etabliert habe sich das Markenzeichen „Schrägste Kirmes Europas“, auch dank mehrerer TV-Berichte sei die Gevelsberger Kirmes „in aller Munde“, Der Kirmeszug habe bei schönstem Wetter tolle Darbietungen präsentiert, sagte Sichelschmidt. Und zum Thema Zug und Siegerehrung: „Wenn die Zuschauer Applaus spenden, dann sind wir alle Sieger.“ Bei der das Kirmesjahr abschließenden Manöverkritik habe es 2013 zahlreiche, durchaus erwünschte Diskussionsbeiträge gegeben. Sichelschmidt: „Dank an alle, die etwas zu meckern hatten.“ Die Regularien wurden schnell und einstimmig abgehakt: Kassenbericht von Geschäftsführer Carsten Neef, Revisionsbericht, Entlastung von Kassierer und Vorstand. Kirmesplaketten, so das Ergebnis einer weiteren Abstimmung, wird es auch 2014 geben. Meldungen für die Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Kirmesvereins (über 20 Jahre aktiv) und Meldungen von Gruppenmitgliedern, die 50 Jahre im Kirmesgeschehen aktiv sind, werden weiterhin entgegengenommen. Ebenso Meldungen von Zug-Darbietungen der einzelnen Kirmesgruppen – die ersten gab es schon an diesem Abend.

Dann wurde es noch einmal spannend: Im Auftrag des Gevelsberger Kirmesvereins hatte die Gevelsbergerin Cornelia Kramer (die zusammen mit ihrem Mann im Filmclub Dortmund Mitglied ist) einen temporeichen Film über die schrägste Kirmes Europas zusammengeschnitten. Das rund viertelstündige Werk, das an diesem Abend in der „Juliushöhe“ Premiere hatte, streift alle Höhepunkte des Kirmesjahrs 2013 – vom Kirmesabend bis zum Feuerwerk. Die DVD ist zum Preis von 5 Euro beim Kirmesverein bestellbar. Das gilt auch für den Film vom Mühlenhämmer-Jubiläum.

Bevor die Tagesordnung mit einem dreifachen rupp di tupp abgeschlossen wurde, überreichte Michael Sichelschmidt seinem Nachfolger als Hammerschmied, Bernd Matthäi, eine Krawatte, die er selbst einst von Heinz Fraenz erhalten hatte und die die Symbolfigur als Seidenmalerei zeigt. Listen mit den gesammelten Terminen 2014 lagen an diesem Abend zum Mitnehmen aus.

Hier eine Auswahl: Versammlungen des Kirmesvereins finden am 21. Februar (Zur Juliushöhe), 21. März (Hippendorf), 25. April (Am Ufer) und 23. Mai (Unter den Linden) statt; Einweihungsfete Hagener Straße am 27. April; Kirmeskrug-Fete in Dortmund am 16. Mai; Hammerschmiedfete am 18. Mai; Kirmesabend am 14. Juni; Tag der offenen Bauplätze am 19. Juni; Anblasen am 27. Juni; Kirmeszug am 29. Juni; Siegerehrung und Feuerwerk am 1. Juli. Sommerfeste der Gruppen: Börkey vom 9. bis zum 11. Mai, Mühlenhämmer am 18. und 19. Juli, Dä vam Lusebrink vom 25. bis zum 27. Juli, Fidele Vogelsanger am 8. und 9. August, Dörnen und Vie vam Kopp am 22. und 23. August.

(Quelle: Gevelsberger Kirmesverein)