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2014 – Ich bau Dir ein Schloss

Dieses Jahr präsentiert sich die Mühle in Partylaune. Frei nach dem Motto „Ich bau dir ein Schloss, was in den Wolken liegt“ beginnt die Darstellung mit einem Doppeldecker (auf der Zugmaschine) in dem ein verliebter Pilot seine Braut Richtung Wolken fliegt. Auf dem Hauptwagen steht ein spezielles Schloss in den Wolken. Zu dem bekannten Partyhit „Ich bau Dir ein Schloss“ feiern die Teilnehmer in altertümlichen Kostümen auf den vielen Balkonen und Schlössern.

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2013 – Mühle´s Unterwasserwelt – weil´s Groß und Klein gefällt

Nach Engelbert-Tunnel, Ennepestrand, Schwimm-In und dem Alleeenausbau der B7 zu einer verkehrsberuhigten Spielstraße bietet Gevelsberg, als fortschrittlichste Stadt im Ennepe Ruhr Kreis, eine neue Attraktion, den „Unterwasserspielplatz“. Sogar Nemo und seine Freunde haben von dieser wunderbaren Möglichkeit gehört und kommen zur Eröffnung. Der Unterwasserspielplatz bietet viele verschiedene Highlights und Attraktivitäten, so dass jeder auf seine Kosten kommt. Vor dem Korallenriff schwimmt Nemo, der gerade seinen Besuch beendet hat. Im Anschluss daran sehen wir den neu eröffneten Unterwasserspielplatz mit Unterwasserrutsche, einer Schaukel, Wippe und als absolutes Highlight ein U-Boot, welches sich dreht und über die Länge des Wagens hinaus fahrbar ist, mit dem die Unterwasserwelt erkundet werden kann. Wem das zu viel Action ist, der kann, in Ruhe, mit der Schildkröte Crush eine gemütliche „Runde drehen“.

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2012 – Die Muppet-Show

Kunterbunt und farbenfroh geht die Mühlen Muppet Show auf große Tour. Von der Drehbank bis zur Cleverstrasse zieht das Gedöhne an den Zuschauern vorbei. Angeführt von Kermit dem Frosch, der über der Küche des dänischen Kochs Smørrebrød Smørrebrød røm, pøm, pøm, pøm„ throhnt, geht es übergangslos ins Muppet Theather wo Miss Piggy einen tollkühnen und atemberaubenden Tanz an der Stange vollführt. Die Hüpfdohlen der Show begeistern die Zuschauer. Wie immer sind alle Theaterbesucher begeistert, nur Waldorf und Statler können sich mit der gebotenen Qualität nicht einverstanden erklären.

Ihre „geistreichen“ Kommentare verwirren nicht nur die Künstler, sondern auch die Zuschauer. Im Labor des Herrn Prof. Dr. Honigtau Bunsenbrenner und Assistent Beaker sorgen versehentliche Explosionen und Brände für die Entstehung völlig neuartiger Produkte. Abgerundet wird die Darstellung durch weitere legendäre Charaktere der Muppet Show. Der komplette Showpalast ist natürlich luftgebremst und TÜV abgenommen.

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2011 – Durch Zeit und Raum zum Kirmestraum

Unendliche Weiten… Wir schreiben die Sternzeit 3915.3038.1803. Die Entdeckung fremder Planeten ist öde geworden, alle Geheimnisse sind gefunden und gelüftet, oder? Nein!! Ein Geheimnis ist noch unerforscht, die Gevelsberger und ihre Kirmes (was ist das). Mit dem bekannten Forscherdrang macht sich die Besatzung der Enterprise mit Mopsgeschindigkeit auf den Weg durch Raum und Zeit um ein unbekanntes Brauchtum kennenzulernen. Diese Reise zum Ziel können die Zuschauer verfolgen.

Auf der Zugmaschine ist die Erde unserer Zeit dargestellt. Ein großes Ortseingangsschild soll auch den Besuchern aus der fernsten Galaxie den Weg weisen. Im folgenden Teil des Wagens sehen wir zwei Planeten der Milchstraße. Ein Besatzungsmitglied frischt dort die notwendigen Vorräte auf. Dahinter  „gleitet“ die (TÜV abgenommene) Enterprise, das wärmste Raumschiff aller Zeiten, im All. Angetrieben von zwei riesigen Mops-Vibratoren eilt sie ihrem Ziel entgegen, während die Besatzung ihre Körper stählt. Der choreographisch anspruchsvolle Tanz „Feuersalamander“ soll straffe Muskeln schaffen. Gestört wird dieses harmonische Bild nur durch den eifrigen ÜberALL TÜV, der sich auch in die unendlichen Weiten des Weltraums verirrt hat. Akribisch führt er seine Suche und Tätigkeit durch um Schwachstellen zu finden. Hiervon wird das nachfolgende Weltraumtaxi jedoch verschont, weil es sich zu verrückt bewegt. Kein Wunder, denn die Passagiere sind frisch verheiratet. Mit sich selbst und ihrem Trauzeugen viel zu beschäftigt „stoßen“ ihre wilden Bewegungen das Weltraumtaxi aus jeder noch so korrekten Flugbahn.

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2010 – Kirmes-Sonntag Straßenrand, Mittwoch dann zum Iämpestrand

Endlich ist es Wirklichkeit! „Ein Paradies aus Menschenhand, Neptun und sein Ennepestrand“ Eröffnet wird die Darstellung durch einen imposanten Neptun, der auf unserer Zugmaschine thront. In seiner rechten Hand befindet sich sein Dreizack und zu Ehren der Stadt Gevelsberg hält er in der linken Hand zusätzlich das Stadtwappen, besser bekannt als Harfe.

Direkt hinter Neptun erscheint das Finanzcenter. An das Finanzcenter schließt sich ein „ausgeflippter“ Leuchtturm an. Um den zu erwartenden Schiffsverkehr in geordnete Bahnen zu lenken wurde ein hochmodernes Signalfeuer erbaut, um das sich die ersten Bötchen tummeln. Im Anschluss daran folgt die neue Villa Schwarzmann. Diese befindet sich noch im Bau, da die Baustoffhändler die edlen Materialien (edle Ziegel und Marmor) nicht so schnell liefern können. Auf dem folgenden Wagen wird das aktive Strandleben dargestellt. In den anschließenden Arkaden versucht ein heruntergekommener Ostfriese sich mittels Akkordeonspiel ein Zubrot zu verdienen. Als Abschluss unserer Darstellung sorgt das städtebaulich gelungene Umspannwerk des örtlichen Versorgers für das nötige Watt am Ennepestrand.

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2009 – Ente gut, alles gut

Im letzten Jahr wurde mit Einweihung der neuen Mittelstraße ein weiteres Großprojekt in Gevelsberg fertiggestellt. Mit unserer Darstellung möchten wir noch einmal einen Rückblick auf die durchgeführten Projekte in Gevelsberg bieten. Nach soviel Erfolg feiern selbst die Enten auf dem Hammerteich die abgeschlossene Neugestaltung der Stadt Gevelsberg, getreu dem Motto „Ente gut alle gut“.Beginnend mit dem Entenhaus (Zugfahrzeug) wird die Darstellung eröffnet. Zur Erinnerung an verschiedene Projekte sind diese noch einmal bildlich dargestellt. Während im Entenhaus noch geputzt und gereinigt wird, amüsiert sich der größte Teil der Enten im Hammerteich.

Auf dem zweiten Wagen wird ein Hammerteich dargestellt, in dem die Mutterente Erna Erpel mit ihren Küken und Verwandten tobt. Durch Wasserspiele auf Hochtouren gebracht, sind unsere Erpel in ihrem Freudenwahn nicht zu bremsen. Erna Erpels technisch optimierte Bewegungsabläufe (mittels 8-Bahnen Steuerung) helfen ihr alles zu sehen und unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig kann sie durch ihre Größe von 7 m auch ihr Entenhaus und die Zuschauer überblicken. Mittels Niveauregulierung ist es ihr möglich, auch geringere Höhen von 4 m zu erreichen. Trotz ihrer überdimensionalen Größe feiert sie mit ihren unkontrollierbaren Küken zu dem Klassiker Ententanz die Neugestaltungen und 75 Jahre Gevelsberger Kirmeszug. Auf dritten Wagen träumt ein einsamer Chinese von Ente süß sauel.

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2008 – Die Welt zu Gast in Gevelsberg

Attraktiv wie nie stellt sich Gevelsberg zur Zeit dar. Das hat sich nicht nur im Umkreis herumgesprochen sondern auch in der ganzen Welt. Nach ersten hektischen Reaktionen aus dem näheren (aus vom über’n Berg) Umland, reagierte auch der Rest der Welt und will diese Superstadt kurzfristig besuchen. Leider hat Niemand den Rest der Welt informiert, dass wir keine Landebahn besitzen. Für gute Fluglinien ist dies jedoch kein Problem, da auf der „neuen“ Mittelstraße ja schon die Landebefeuerung eingerichtet ist. Wenn diese Vision wahr werden sollte, haben wir schon den Lösungsansatz gefunden.

Die Chaoten der Mühle haben alles unter Kontrolle. Mit unserem Langstreckenflugzeug (Name folgt später) holen wir im Shuttleverkehr alle Gäste ab. Überbuchungen sind kein Problem, im Notfall setzten wir unsere zweite Flugmaschine ein. Bordservice wie alkoholfreie Getränke, Speisen, frische rote Rosen und Belustigung der Passagiere eine Selbstverständlichkeit.  Natürlich ist unser Flug ein Nichtraucherflug. Das einzige was bei uns qualmt ist die Maschine. Auf unserem Hauptwagen kehrt der Flug MH1938 (unser Geburtsdatum) gerade mit den ersten Gästen, aus unseren Partnerstädten und den Jubiläumsgästen aus Vendome,  auf den portablen Flughafen Gevelsberg zurück . Unser Motto ist „Hinten gerade gelandet wird vorne wieder durchgestartet“.  Just in time zur Zufriedenheit unserer Gäste ist kein Versprechen, sondern eine Tatsache.

Die Wagendarstellung zeigt den Ablauf des kompletten Flughafenverkehrs. Eröffnet wird die Darstellung mit dem noch im Bau befindlichen Tower. Megaphon und Handsignale ersetzen die modernen Sicherungssysteme. Ahnungsloses Personal im Bereich des Towers vergrößert das Chaos. Ein übergroßer „Follow me“ Einweiser sorgt, im Anschluss dafür, das der auch blindeste Pilot seine Position findet. Unsere gerade im Start-/Landeanflug befindliche MH1938 flogt dem „Follow me“ Fahrzeug. Da die Landebahn (Mittelstraße) etwas eng ist können wir selbstverständlich die Flügel hochklappen. Dies ermöglicht uns, nicht nur ohne Schaden zu landen, sondern auch im Flug bei Kerosionmangel mittels Schlagen den Flug zu beenden.

Aus dem durchdesigntem, aber nicht ernst zu nehmenden Flieger, sehen frohgelaunte Gäste erwartungsvoll ihrem Besuch in Gevelsberg entgegen. Bodenpersonal (Betankung, Gepäck, Sicherheit usw.) mit viel Einsatz, aber wenig Wissen tobt über den Wagen. Da unsere Maschine wie immer überbucht war, folgt auf dem zweiten Anhänger unsere lautlose, umweltfreundliche Fesselballonflugmaschine älteren Datums. Nicht ganz so qualmend wie die Hauptmaschine, dafür aber umso unsicherer. Der überbuchte Gast, im Ballon, trainiert gerade Start und Landung dieses Luftgefährts.

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2007 – Der Bürgermeister über´m Tunnel thront, die Mühle jetzt im Dschungel wohnt

Nach Millionenausgaben der Stadt für Kreisverkehre, Fußgängerzonen, Umbauten der Mittelstraße, den Tunnelbau, Ennepebogen usw. werden sich die Grundstückspreise in Gevelsberg in schwindelerregende Höhe bewegen. Diese Kosten sind für uns nicht finanzierbar, deshalb siedeln wir testweise in den Dschungel, dort ist es billiger!

Die Darstellung wird durch unseren Bürgermeister eröffnet, der über dem Tunnel thront und seine neue bürgerfreundliche Stadt bewundert. Im Anschluss daran kommt der Mühlibri (eine besondere Vogelart), der die Dschungelwelt nach dem Einzug der neuen Mitbewohner nicht mehr versteht und vor Ihnen davonfliegt. Nach rechts und links schauend und flügelschwingend  fragt er sich „Warum sind die bloß bei uns eingezogen?“ Die ersten selbstgebauten Baumbungalows sind schon entstanden und werden bewohnt.

Für die unerfahrenen Baumkletterer wurde extra ein hochmoderner Aufzug eingebaut. Damit man schnell von Bungalow zu Bungalow kommt, verbindet eine praktische Hängebrücke die Bungalows. Leider sind die liebgewonnenen Gevelsberger Speiselokalitäten nicht im Dschungel vertreten. Gesundes Essen fördert und unterstützt jedoch gesundes Leben. Mit Hilfe von Alfred Biolek wird im Gemeinschaftskochtopf ein „schmackhaftes“ Mahl zubereitet. Ansonsten treiben sich im Dschungel neben den Mühlenbewohnern noch verschiedene Charaktere herum. Darunter auch noch versprengte Reste der Ureinwohner. Hoffentlich sind die Gevelsberger von unserem neuen Leben nicht so begeistert, das sie uns alle folgen. Aber vielleicht halten wir es im Dschungel ohne Kirmes auch nicht aus…

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2006 – Das letzte Hemd von dieser Stadt, wird von NRW jetzt platt gemacht

Auch nach dem Landesregierungswechsel wird vom Land gekürzt was das Zeug hält. Vom Rhein, über die Ruhr, zur Ennepe geschippert, jagen die Freibeuter der Landesregierung auch das letzte Hemd der Stadt Gevelsberg. Das letzte Hemd schon in Sichtweite, haben die Piraten nur noch ein Hindernis zu überwinden. Auch an die politikverdrossenen Besucher am Straßenrand haben die Kirmesfreunde gedacht, sie können sich ganz einfach an unserem Piratenschiff erfreuen (ganz ohne Hintergedanken).

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2005 – Flower Power

Die bunten Blumen, die Freiheiten, der Optimismus und die unbegrenzten Möglichkeiten dieser Zeit versuchen wir mit den nun folgenden Darstellungen für einen Augenblick zurückzubringen. Wir erinnern an die Zeit, in der wir – dank der Plateauschuhe – immer etwas größer wurden.

Unser 1. Wagen zeigt ein Paar dieser Schuhe, aus denen 2 kleine „Möchtegernegroß“ winken. Auch träumten wir davon, in fremde Welten aufzubrechen. Ein kleiner Schritt für die Mühle ein großer Schritt für die Menschheit, wird durch unseren 2. Wagen dargestellt. Hier hat „Mühle 11“ die Umlaufbahn erreicht.  Eine der schillernden Figuren dieser Zeit war Elton John, der mit seiner mitreißenden Musik und seinen ausgeflippten Outfits Massen anlockte. Exklusiv für den Gevelsberger Kirmeszug gibt er auf unserem Wagen Nr. 3  in einem Kostüm aus der verrückten Zeit ein Konzert für die Zuschauer.Uns allen unvergessen sind die „Pilzköpfe“.

Auf unserem Wagen Nr. 4 haben wir noch einmal alle 4 Beatles in Original-Kostümen vereint. Mit unserem prominenten Kapitän startet das „yellow submarine“ aus dem Pepperland zur Gevelsberger Kirmes. Und noch eine weitere Legende des damaligen Showgechäfts konnten wir für diesen Kirmeszug verpflichten. Diese 4 Showgrößen kamen aus Schweden und begeisterten die Welt mit ihrer bisher unübertroffenen Musik. Aus ihren Vornahmen wurde eine Weltmarke – „ABBA“ Das nun folgende Zugfahrzeug erinnert kurz – jedoch unübersehbar – an die Geflogenheiten der früheren Jahre.

Der Joint war Programm und aus keinem Hippie-VW-Bus wegzudenken. Auf unserem Wagen Nr. 5 sehen wir zunächst einen Original-Nachbau des legendären T1 sowie ein weiteres Attribut dieser Zeit, die Prilblume. Die Ableger dieser übergroßen sich drehenden Blume haben sich auf all’ unseren Wagen verteilt. Aus diesen Träumen sind einige von uns noch nicht erwacht und befinden sich immer  noch auf der Wiese. Während sie immer noch an die Flower-Power-Zeit denken, gesellen sich aus dem friedlich parkenden VW-Bus Dutzende zu ihnen, um mit DER Hymne dieser Zeit die Vergangenheit für einen Moment auch für die Zuschauer Wirklichkeit werden zu lassen.