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„Glas leer? Dann her!“ war ein voller Erfolg

Sicherheitsgespräch auf der Feuerwache

Professionell verlief das Sicherheitsgespräch zwischen den Organisatoren und Beteiligten der Kirmes 2014. In der Kantine der Feuerwache saßen Feuerwehr, Polizei, DRK, Technische Betriebe, Kirmesverein, Zugleitung und Stadt an einem Tisch. Denn die fünf heißen Tage der letzten Juni-Woche sollen für Kirmesbesucher und Aktive rundum schöne Tage werden, Sicherheit steht deshalb an erster Stelle.

DRK musste 2013 niemand aufgrund von Trinkglasbruch verarzten

Am Anfang stand das Thema Glasbruch. Arnim Schäfer berichtete, dass sich die Aktion „Glas leer? Dann her!“ mit den hölzernen Sammelkisten sehr bewährt habe. Rotkreuzleiter Mario Fuchs bestätigte, dass das DRK-Team niemand wegen Verletzungen durch zersplitterte Trinkgläser habe versorgen müssen. Carsten Neef, Geschäftsführer des Kirmesvereins, fasste zusammen: „Der Erfolg der Aktion war sehr zufriedenstellen. Sie wird auch in diesem Jahr laufen. Vor der Kirmes werden wir wieder verstärkt dafür werben. Michael Sichelschmidt, 1. Vorsitzender des Kirmesvereins, betonte, dass das positive Ergebnis trotz eines erhöhten Publikumszulaufs erreicht wurde, denn im vergangenen Jahr sei die Kirmes besonders stark beworben worden, u. a. in Fernsehreportagen. Rüdiger Kalthaus, Dienststellenleiter der Polizeiwache Gevelsberg, bewertete die Kirmes 2013 ebenfalls als ruhig. Die Zahl kleiner Strafdelikte habe etwas zugenommen, sei aber angesichts der Menschenmassen gering.

Auflage der Bezirksregierung: keine langziehenden Feuerwerkfiguren

Das Feuerwerk am Kirmesdienstag wird ab 2014 keine langziehenden Feuerwerkfiguren mehr präsentieren. Arnim Schäfer, Bürger- und Ordnungsdienste der Stadt Gevelsberg: „Die Bezirksregierung Arnsberg hat diese Figuren untersagt, weil sie bei starkem Wind oder anderen ungünstigen Bedingungen Belästigungen oder Schäden verursachen können. Wir können nicht gegen die Auflagen der Bezirksregierung verstoßen.“ Koordination und Kommunikation der sicherheitsrelevanten Diensthabenden stand dann auf der Tagesordnung, wobei alle sehr zufrieden mit den Erfahrungen des Digitalfunks im letzten Jahr waren.

Präsenz von Polizei und Jugendhilfe

Rüdiger Kalthaus merkte an, dass sich die Präsenz von Polizei und Jugendschutz als günstig erwiesen habe, Probleme mit Jugendlichen seien nicht aufgetaucht. Die Polizei werde wieder mit einer starken Kirmesstreife vor Ort sein. Die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Gevelsberg stockt ihre Präsenzgruppen auf. Kirmessamstag werden zwei Dreier-Gruppen vor Ort sein und auch der Wohnwagen wieder als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bereitstehen. Das Gespräch zeigte, dass die beauftragten Stellen schon sehr lange aufeinander eingestimmt sind und in Fragen der Kirmes Hand in Hand zusammenarbeiten. So dankte denn auch Arnim Schäfer für die gute Zusammenarbeit und der Feuerwehr noch einmal besonders für die gastfreundliche Bewirtung mit Getränken und Brötchen. Der TÜV-Abnahmetermin für die Kirmeswagen ist Samstag, 21. Juni.

Quelle: Gevelsberger Kirmesverein

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